Wie Berufschacen im Netz kaputtgehen
Wie Berufschacen im Netz kaputtgehen
Hesel
Schule Kloster Barthe sensibilisiert Jugendliche für Umgang mit Internet. Worauf man achten und was man nicht tun sollte, lernten Heseler Schüler in einem Präventionsprojekt.
| Ein freizügiges Foto oder ein Video, in dem man etwas zu viel Alkohol getrunken hat - wenn man als Bewerber so etwas von sich ins Internet stellt, sinken die Chancen auf den Arbeits-, Ausbildungs- oder gar Studienplatz. Denn mittlerweile durchsuchen Arbeitgeber das Internet nach Profilen in Web-Gemeinschaften wie etwa "schülervz" oder "studivz" regelmäßig. Auf diese und andere Probleme wurden die Schüler der siebten bis zehnten Klassen der Schule Kloster Barthe in Hesel jetzt vorbereitet. Rektorin Astrid Federowicz erklärte: "Wir wollen die Schüler und Schülerinnen für einen bewussteren Umgang mit dem Internet sensibilisieren." |
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| Konrektor Karsten Gövert erklärt, was damit genau gemeint ist: "Es geht hauptsächlich um Bilder und Videos, die online gestellt werden. Die Schüler sollen wissen, dass alles, was man ins Internet stellt, für die ganze Welt abrufbar ist." Das sei gerade im Bezug auf Arbeitgeber gefährlich. "Es gibt sogar schon Firmen, die im Auftrag von Arbeitgebern potenzielle Arbeitnehmer im Netz durchleuchten. Das kostet pro Person, die überprüft werden soll, rund 150 Euro", fügte Gövert hinzu. Für die jüngeren Schüler ist das Thema "Cyber-Mobbing" in das Projekt mit einbezogen worden. Karsten Gövert: "In Einzelfällen wurden einige Schüler in Chatforen beleidigt und verunglimpft. Das sind vergleichsweise harmlose Fälle." Dass Schlimmeres durch Cyber-Mobbing geschieht, wollten die Lehrer durch Verhaltenstipps verhindern. Die Schüler bekamen Informationsblätter, die ihnen schildern, wie sie sich im Ernstfall verhalten sollten, damit sie eventuelle Attacken aus dem Web möglichst unbeschadet überstehen können. |
Quelle: OZ-online.de
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